Ötschers Backcountry

Rund um die Heiligen drei Könige verschlug es uns ins Backcountry an der Südseite des Ötschers. Wiedereinmal ganz nach dem Motto: Das Abenteuer beginnt vor der Haustüre. So strömten wir freitags und samstags von Wienerbruck aus, sonntags ging´s ein Stückchen weiter Richtung Taschelbach.Auf Grund von Jürgens Rückenschmerzen ging es am Freitag gemächlich auf den Marienstein. Da Schnee heuer noch Mangelware in unseren Breitengraden ist, hatten wir eher mit der massiven Vereisung des Forstweges zu kämpfen, was durchaus einige lustige Verrenkungen zur Folge hatte. Mein Pinguinstyle beim Gehen auf Eis hat in diesem Fall durchaus seine Berechtigung 🙂 Nach ca. 50 Minuten erreichten wir schließlich unser Ziel, den Marienstein und waren überwältigt von der Aussicht. Man sieht Richtung Süden in eine Schlucht ein, die uns bis dato verborgen blieb. Außerdem befindet man sich genau oberhalb des Kraftwerks Wienerbruck auf einem Felszinken.

 

 

 

Samstags stand zuerst der Snowboard Worldcup in Lackenhof am Programm. Bei Traumwetter waren leider nur sehr wenige Zuschauer zu Tage, obwohl der ganze Ort mit Autos zugepflastert war und von Langau auch noch mit Bussen hinein geshuttelt wurde. Es hätte ruhig der eine oder andere Pistenflitzer beim Bewerb vorbeischwingen können. Die Damen und Herren der Snowboardweltelite und die zahlreichen freiwilligen Helfer hätten es sich wahrlich verdient. Wir starteten nach dem Parallel Riesentorlauf Mixed Team Bewerb wiederum nach Wienerbruck, doch diesmal stapften wir auf den Kaiserthron und in Folge in die Ötschergräben hinunter. Ein wahrer Augenaufschlag wurde uns beim Abstieg gegönnt. Wir erblickten erstmals das ganze Ausmaß des Lassingfalls! Denn oberhalb der ersten Brücke in den Gräben plätscherte er schon herunter um sich in weiteren Kaskaden ins Tal zu stürzen. Fabelhaft!!! Das Sonnenuntergangslicht war dann doch nicht so prickelnd, deshalb wurde der Ötscher nur mit seinen Konturen festgehalten.

 

 

 

Auch der Sonntag wurde in der Natur verbracht, diesmal schneeschuhgehend von Taschelbach aus auf die Feldwies bis hin zum Eisernen Herrgott/zur Brachalm. Eine wunderbare Tour für Schneeschuhgeher, mal durchaus bergan, dann wieder weit ausschreitend über Almböden, eine Augenweide. So wie die atemberaubende Aussicht ins Gesäuse, zu Hochschwab, Veitsch, Grießstein, Gemeindealpe, natürlich zum Ötscher, Scheiblingstein, Dürrenstein und weit hinein ins Alpenvorland und ins Waldviertel, wo Nebelschwaden nur den Peilstein herausragen ließen. Eine richtige Naturgenießertour.

 

 

 

 

Apropos genießen….den Loamcoffee gab´s natürlich für uns Kaffeejunkies als krönenden Abschluss unserer Touren, eh klar. So sollten viele Tage im Jahr 2018 verlaufen 🙂 wir freuen uns schon drauf.

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