TORmäuer * SonnenTOR

„Leben und leben lassen, gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung, fruchtbare Kooperationen: das ist unsere Philosophie. Wir können nicht die ganze Welt verändern, aber uns reicht auch schon ein Stück.“
Das ist die Philosophie der Firma Sonnentor aus dem Waldviertler Ort Sprögnitz. Ein schöner Ansatz für eine Firma, die absolut tolle Waren rund um Kräuter, Kaffee, Gewürze, Naschereien, uvm.  aus biologischem Anbau und fair trade vermarktet. Ein Grund genug für uns mit ihnen in Kontakt zu treten.
Sonnentor hat uns kurzer Hand ein Goodiebag, mit von uns ausgewählten Produkten zukommen lassen, die wir in unserer T3 Campingküche am Fuße des Ötschers veredelt haben.

Für unser Vorhaben bot sich der Nationalfeiertag an. Herbstlich bunt gefärbte Wälder, die alle Farben spielen, von intensivem Rot bis zartem Gelb, lockten uns hinaus um per pedes die Hinteren Tormäuer zu durchschreiten. Schon die Anreise über Brandeben war spektakulär und abslolutes Neuland für uns, weshalb sie uns schon vormittags bei einer Tasse Loam Coffee zum Verweilen einlud.


Über Trübenbach gings´dann weiter nach Erlaufboden zum Einstieg in die Tormäuer. Letzten Winter konnten wir sie leider nicht ganz durchgehen, weil uns eine mächtige vereiste Stelle den Weg versperrte. Doch diesmal schafften wir es bis zum Kraftwerk, wo sich massenhaft Touris von Wienerbruck runtertummelten.

 

 

Also stapften wir nach einer Minipause gleich wieder retour in die verlassenen Tormäuer um die lezten Sonnenstunden noch ordentlich in Ruhe genießen zu können.

 

 

Die glucksende Erlauf und die mächtigen Felsformationen trugen ihrerseits noch dazu bei die magische Wirkung dieser Gegend in uns aufzunehmen.

 

 

Zurück beim Camper ging es dann ans Eingemachte, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir düsten hinauf zu unserem am Morgen entdeckten Plätzchen und kochten uns ein leckeres Eintöpfchen. Gerade in der Übergangszeit sind ja Eintöpfe und warme Suppen gut für unseren Körper, besonders für Dickdarm und Lunge, die in der nasskalten Zeit gestärkt gehören.

 

 

Bei uns gab es Gemüseeintopf mit Granatapfeltopping.
Hier zum Rezept für 2 Personen:

Zutaten:
1/2 Hokkaido Kürbis
1/4 weißes Kraut
1/2 Porree (bissi vom grünen und bissi vom weißen Teil)
2 Karotten
1/4 Zellerknolle
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1TL Sonnentor Curry
1TL Sonnentor Sonnenkuss
1TL Salz
eine Prise Sonnentor Kreuzkümmel
150 g rote Linsen
200 ml Kokosmilch
Pfeffer
1TL Sonnentor Gutelaune Kräuter
ein paar Nüsse
1 Becher veganer Rahm
1/2 Granatapfel
Sonnentor Chillischoten

 

 

Zubereitung:
Das Gemüse putzen bzw. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden-nicht zu klein. Die Zwiebel gemeinsam mit dem Knoblauch, dem Kreuzkümmel und dem Ingwer anrösten (wer mag kann dazu auch etwas Olivenöl verwenden). Salzen und danach Karotten, Zeller, Kraut und Porree beifügen. Mit 1/4 Liter Wasser aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nun den Kürbis mit den Linsen, der Kokosmilch, und den Gewürzen beimengen. Alle Zutaten weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Kurz vor dem Anrichten die Nüsse beimengen. Eventuell nachwürzen.
Für das Topping den veganen Rahm, die Granatapfelkerne und gehackte Chilishoten, je nach Schärfewunsch, vermengen.

 

 

Wir haben dieses Gericht mit Blick auf den Votaberg bei Sonnenuntergang genossen. Es gibt nix schöneres als in allen Bereichen des Lebens in und mit der Natur verbunden sein und sie als Arbeits-, Lebens- und Seinraum nutzen zu dürfen.

 

 

Guten Appetit und gutes Gelingen, lasst euch das Gericht und das Leben richtig gut schmecken 🙂

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